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Pressemitteilung schreiben: Die Checkliste für mehr Medienrelevanz
Prüfen Sie zuerst den Nachrichtenwert
Eine Pressemitteilung ist kein Unternehmensprospekt. Neuigkeit, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Relevanz, konkrete Auswirkungen und nachvollziehbare Zahlen erhöhen die Chance, dass eine Redaktion sich damit beschäftigt. Fragen Sie vor dem Schreiben: Warum sollte jemand außerhalb unseres Unternehmens diese Information lesen?
Die Struktur: Die wichtigsten Informationen zuerst
Eine präzise Überschrift nennt den Kern. Der Einstieg beantwortet die relevanten W-Fragen. Danach folgen Kontext, belastbare Zahlen und ein Zitat mit echter Einschätzung statt allgemeinem Eigenlob. Am Ende stehen Angaben zum Unternehmen und ein erreichbarer Pressekontakt.
Die redaktionelle Checkliste
Ist die Nachricht wirklich neu? Sind Namen, Daten und Zahlen überprüft? Gibt es eine klare Quelle und gegebenenfalls die Methodik? Ist die Überschrift auch ohne Fachjargon verständlich? Sind zitierte Personen freigegeben? Liegen passendes Bildmaterial und Nutzungsrechte vor? Ist die Meldung auf die Zielredaktion zugeschnitten? Funktionieren alle Links?
Distribution: Relevanz vor Masse
Ein Technologie-Thema gehört nicht automatisch an alle Wirtschaftsredaktionen. Erstellen Sie stattdessen einen qualifizierten Verteiler nach Ressort, Region und Interesse. Kurze, individuelle Pitches erklären, warum die Geschichte zur bisherigen Berichterstattung eines Mediums passt.
Häufige Fehler
Superlative ohne Beleg, werbliche Zitate, überladene Texte und fehlende Ansprechpartner verhindern Vertrauen. Eine Pressemitteilung garantiert keine Veröffentlichung. Redaktionelle Entscheidungen bleiben unabhängig.
Fazit
Eine gute Meldung spart Redaktionen Zeit: Sie bietet eine echte Nachricht, verifizierbare Informationen und den passenden Kontext.
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