Blog

Performance PR für Kanzleien: Wie Anwälte in Wirtschaftsmedien sichtbar werden - ohne Retainer

Viele Kanzleien sitzen auf Expertenwissen, das Wirtschaftsredakteure interessieren würde. Insolvenzrecht, M&A, Arbeitsrecht im KI-Zeitalter, Regulatorik. Die Themen sind da. Die Sichtbarkeit nicht.


Das liegt selten an fehlender Kompetenz. Es liegt am falschen PR-Modell.


Klassische Agenturen verlangen monatliche Retainer zwischen 3.000 und 10.000 Euro, unabhängig davon, ob tatsächlich etwas erscheint. Für Kanzleien, die Ergebnisse gewohnt sind, ist das ein schlechter Deal.


Performance PR denkt das anders: Abgerechnet wird nur, was tatsächlich platziert wird. Kein Retainer. Keine Setup-Fee. Nur Ergebnisse.


Warum Kanzleien so viel PR-Potenzial haben


Redaktionen bei Handelsblatt, FAZ oder WirtschaftsWoche suchen ständig Experten, die aktuelle Entwicklungen einordnen. Wer kommentiert ein BGH-Urteil zur KI-Haftung? Wer gibt Kontext zu einer Insolvenzwelle? Das ist kanzleispezifisches Wissen, und es ist medienrelevant.


Journalisten suchen keine Werbebotschaften, sondern Einordnung und klare Aussagen. Ein Anwalt, der ein Urteil kommentiert, ist für eine Redaktion strukturell glaubwürdiger als jeder Unternehmensvertreter.


Die typischen PR-Themen: aktuelle Rechtsprechung (BGH, BAG, EuGH), neue Gesetze und EU-Verordnungen, branchenspezifische Beratungsthemen wie M&A-Trends oder Restrukturierungen. Nicht jedes Thema ist ein PR-Thema, aber die meisten Kanzleien haben mehr Potenzial, als sie denken.


Klassische PR vs. Performance PR


Das Retainer-Modell wurde nicht für Kanzleien entwickelt. Es wurde für Unternehmen entwickelt, die kontinuierlich Kampagnen und Pressemitteilungen produzieren. Kanzleien funktionieren anders.


Beim Retainer zahlt eine Kanzlei sechs Monate, egal ob zwei Artikel erscheinen oder zwanzig. Die Agentur hat keinen strukturellen Anreiz, härter zu arbeiten. Performance PR dreht diesen Anreiz um: Wenn nichts erscheint, fließt kein Geld. Anwälte sind es gewohnt, für Ergebnisse zu zahlen, nicht für Stunden. Dieses Modell passt dazu.


Was Performance PR konkret bringt


Potenzielle Mandanten googeln ihren Anwalt, bevor sie anrufen. Wer in FAZ oder WirtschaftsWoche zitiert wird, hat einen Vertrauensvorsprung, den keine Website alleine aufbauen kann. Medienplatzierungen sind Drittvalidierung.


Kanzleien, die regelmäßig zu einem Thema erscheinen, werden als Anlaufstelle für genau dieses Thema wahrgenommen. Das ist der Unterschied zwischen einer Kanzlei, die Insolvenzrecht macht, und einer, die als die Insolvenzrechtskanzlei gilt.


Dazu kommt Recruiting: Nachwuchsanwälte wählen Kanzleien auch nach Sichtbarkeit. Mediale Präsenz wirkt nach innen und nach außen.


Wie es in der Praxis funktioniert


Der Prozess beginnt mit einer ehrlichen Analyse: Welche Themen haben echtes Medienpotenzial? Welche Partner sind bereit, öffentlich zu sprechen? Welche Medien passen zur Zielgruppe? In der Praxis dauert dieses erste Gespräch 20 Minuten.


Daraus werden konkrete PR-Angles entwickelt, keine generischen Pressemitteilungen, sondern spezifische Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen. Jeder Pitch wird individuell auf Redaktion und Journalist zugeschnitten. Follow-ups, Interviewkoordination und redaktionelle Abstimmung übernimmt das PR-Team.


Was die Kanzlei beisteuert: Fachliche Expertise, wenn sie gefragt ist. Kein aufwendiges Briefing, keine wöchentlichen Abstimmungsrunden.


Für wen es passt


Performance PR funktioniert gut, wenn die Kanzlei einen klaren fachlichen Schwerpunkt hat, mindestens ein Partner bereit ist öffentlich zu sprechen, und die Zielgruppe über Wirtschaftsmedien erreichbar ist.


Weniger geeignet ist es für Kanzleien, die ausschließlich Privatpersonen beraten, oder die kurzfristige Mandatsgewinnung erwarten. PR ist ein mittel- bis langfristiges Instrument.


Wer morgen Mandate will, schaltet Anzeigen. Wer in zwei Jahren als erste Adresse für ein Rechtsgebiet gelten will, investiert heute in Sichtbarkeit.


Jetzt das PR-Potenzial der Kanzlei prüfen


Der einfachste erste Schritt ist ein 20-minütiges Gespräch. Kein Pitch, keine Präsentation, keine Verpflichtung. Nur eine ehrliche Einschätzung: Welche Themen aus der Kanzlei haben echtes Medienpotenzial, welche Formate passen, und ob Performance PR der richtige Ansatz ist.


Kanzleien, die wir begleiten, erscheinen in Medien wie Handelsblatt, FAZ, WirtschaftsWoche, Stern und weiteren relevanten Wirtschafts- und Fachmedien. Abgerechnet wird ausschließlich, was tatsächlich erscheint.